magda – Magen-Darm Gesundheitszentrum
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Bauchspeicheldrüsenerkrankungen

Für eine gesunde Verdauung ist die Bauchspeicheldrüse, auch Pankreas genannt, von essentieller Bedeutung. Das Organ, das bekanntlich „hinter dem Magen“ liegt, bildet einerseits Verdauungsenzyme, die in den Dünndarm abgegeben werden, andererseits auch wichtige Hormone wie das Insulin. Häufige Krankheitsbilder, die das Pankreas betreffen, sind die Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) oder Zysten.

Pankreatitis

Die Pankreatitis ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die akut oder chronisch verlaufen kann. Häufigste Ursachen sind Alkohol, stark erhöhte Blutfette (Hyperlipidämie), Medikamente oder der Abgang von Gallensteinen. Es gibt aber auch die seltene Autoimmunpankreatitis. Neben Laboruntersuchungen ist auch eine Bildgebung von der Bauchspeicheldrüse notwendig. 

Pankreaszysten

Zysten – flüssigkeitsgefüllte, abgekapselte Hohlräume – des Pankreas werden nicht selten im Rahmen von Ultraschalluntersuchungen oder anderen bildgebenden Verfahren (CT/MRT) gefunden. Sie entstehen manchmal in Folge von akuten oder chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündungen. Sie können aber auch Neubildungen, sogenannte intraduktale papilläre muzinöse Neoplasien (IPMN), sein, die regelmäßige Kontrollen mittels Magnetresonanztomographen erfordern. In sehr seltenen Fällen ist eine operative Sanierung notwendig.